Technische Daten

Die Bau- und Arbeitsweise der Bockwindmühle, als ältester Mühlen-typ, stellt sich einfach dar. Der statische Teil umfasst den Bock mit Ständer. Das Mühlengehäuse sitzt durch den Sattel vermittelt auf dem Bock und ist mit dem Mehlbaum (auch Mahl- oder Mehlbalken) verbunden. Dadurch wird die Drehung des Mühlengehäuses um den Ständer ermöglicht. Das geschieht mit Hilfe des herausragenden Sterzes von Hand bzw. mit einer Winde. Die Mühle wird hierdurch "in den Wind gedreht". Nach oben abgeschlossen wird die zweistöckige Mühle durch ein Satteldach. Zu den technischen Einrichtungen gehören die Flügel- oder Hauptwelle, die etwas geneigt gelagert wird (nach alten Angaben 12 - 14 Zoll), damit die Flügel dem Gebäude unten nicht zu nahe kommen. Auf der Flügelwelle sitzt das Kammrad, welches in ein mit dem Mahlgang verbundenes Stockgetriebe eingreift. und dadurch den Läuferstein bewegt.

Aufbau einer Bockwindmühle
Aufbau einer Bockwindmühle

Masse: 

Gesamthöhe: ca. 20 Meter  

Breite/Lange: 6,30 x 7,60 Meter
Flügelspanne: 22 Meter
Gewicht: ca. 45 bis 50 Tonnen
Gewicht des Daches einschl. Welle & Kammrad- ca. 13 Tonnen

 

1. Etage:

,Windfege" zum Reinigen des Getreides,
 Schrotabsackung und Walzenstuhl zum Vorquetschen des Getreides

Hausbaum
Hausbaum

 

2. Etage (Flügelwelle mit Kammrad):
Antrieb zum Mühlenstein (Stockgetriebe)
Steingalgen zum Heben der Mühlenstein

Kammrad, Stockgetriebe und Steingalgen
Kammrad, Stockgetriebe und Steingalgen

Materialien:
Kammrad aus Eichenholz
82 Zähne des Kammrades aus sibirischer WeiBbuche (hartes Holz)
Bremse der Kammrades aus Pappelholz
Eisengewicht des Bremsbalkens wiegt ca. 70 Kilogramm

 

Mühlenverein Storkow

Mühlenweg 6

17328 Storkow/OT Penkun

 

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